Erzieher/-in (bzw. Pädagogen und Pädagoginnen) beobachten das Verhalten und den Gesundheitszustand von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, betreuen und unterstützen sie, analysieren die Ergebnisse nach pädagogischen Grundsätzen und beurteilen z.B. den Entwicklungsstand, die Motivation oder das Sozialverhalten. 

Auf dieser Grundlage erstellen sie langfristige Bildungspläne und bereiten Aktivitäten und pädagogische Maßnahmen vor, die z.B. das Sozialverhalten oder die individuelle Entwicklung unterstützen.

Darüber hinaus dokumentieren sie die Maßnahmen und ihre Ergebnisse, führen Gespräche, unterstützen und beraten bei schulischen Aufgaben und privaten Problemen, bereiten Mahlzeiten zu, behandeln leichte Krankheiten und Verletzungen und unterrichten in Körperpflege- und Hygienemaßnahmen, reflektieren die pädagogische Arbeit im Team, ggf. auch gemeinsam mit Vorgesetzten oder Fachleuten aus Medizin, Psychologie und Therapie und arbeiten mit anderen sozialpädagogischen Fachleuten zusammen, halten engen Kontakt zu Eltern oder Erziehungsberechtigten und stehen ihnen mit Informationen und Ratschlägen zur Seite.

Die Arbeit erfordert von den Pädagogen Geduld, Mitgefühl und Kreativität sowie die Fähigkeit, mit ihren Schützlingen in Kontakt zu treten.